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SteuerTipp der Woche - Krudewig Steuermedien

Fahrtkostenzuschüsse: Pauschale Besteuerung bis zur Höhe der Entfernungspauschale

09.10.2014 - Nr. 41/14

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als Arbeitgeber können Sie Ihren Arbeitnehmern Fahrtkosten bis zur Höhe der Entfernungspauschale erstatten und pauschal mit 15% versteuern (§ 40 Abs. 2 EStG). Voraussetzung für diese pauschale Besteuerung ist, dass Sie die Entfernungspauschale zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zahlen. Maßgebend ist dabei der arbeitsrechtlich geschuldete Arbeitslohn.

Zahlen Sie z. B. das Urlaubs- und Weihnachtsgeld freiwillig ohne Verpflichtung, dann gehören Urlaubs- und Weihnachtsgeld nicht zum arbeitsrechtlich geschuldeten Arbeitslohn. In dieser Situation können Sie Fahrtkostenzuschüsse anstelle des freiwilligen Urlaubs- oder Weihnachtsgelds zahlen und die Lohnsteuer pauschal mit 15% berechnen. Für den pauschal versteuerten Betrag fallen außerdem keine Sozialversicherungsbeiträge an.

Praxis-Beispiel:
Ihr Arbeitnehmer wohnt 15 km von Ihrem Betrieb entfernt, der für Ihren Arbeitnehmer die erste Tätigkeitsstätte ist. Ihr Arbeitnehmer fährt an 220 Tagen im Jahr dorthin und hat deshalb Anspruch auf eine Entfernungspauschale von (15 km x 0,30 € x 220 Tage =) 1.155 €. Das freiwillige Weihnachtsgeld in Höhe von 1.400 € teilen Sie wie folgt auf:

  • 1.155 € als Erstattung der Entfernungspauschale, die Sie pauschal mit 15% (173, 25 €) der Lohnsteuer unterwerfen und
  • 245 € als Weihnachtsgeld (= normal besteuerter Arbeitslohn).

Praxis-Tipp
Wandeln Sie als Arbeitgeber das freiwillige Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld in Fahrtkostenzuschüsse um, erhält der Arbeitnehmer mit höheren Fahrtkostenzuschüssen weniger Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld und Arbeitnehmer mit geringeren Fahrtkostenzuschüssen mehr Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld. Unabhängig von der Höhe lohnt sich die Umwandlung in Fahrtkostenzuschüsse in Höhe der Entfernungspauschale für beide Seiten, also für den Arbeitgeber und für den Arbeitnehmer.

Mit freundlichen Grüßen

 
Dipl.-Finanzwirt Wilhelm Krudewig, Steuerberater

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