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Neue Reisekostenpauschalen für Auslandsreisen ab dem 1.1.2017

Die ab 2017 geltenden Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für Auslandsreisen sind kostenlos als Download auf unserer Website zu finden Opens internal link in current windowKlicken Sie hier um das PDF Reisekostenpauschalen 2017 herunter zu laden.

Die Pauschbeträge, die sich gegenüber dem Vorjahr ändern sind in dieser Zusammenstellung fett gedruckt, sodass auf Anhieb festzustellen ist, wo Änderungen eingetreten sind.


Neuigkeiten und Praxis-Tipps:

Doppelte Haushaltsführung: Wie weit darf die Zweitwohnung vom Beschäftigungsort entfernt sein?

Das BMF verlangt, dass die Entfernung „der Zweitwohnung zur ersten Tätigkeitsstätte“ weniger als die Hälfte der Strecke „zwischen erster Tätigkeitsstätte und Hauptwohnung“ beträgt. Entscheidend bei der Doppelten Haushaltsführung ist also die jeweilige Entfernung. Solange die Zweitwohnung näher an der Tätigkeitsstätte als am Familienwohnsitz liegt, wird das Finanzamt Ihre doppelte Haushaltsführung anerkennen.
Aber! Auch wenn die Zweitwohnung näher am Familienwohnsitz liegt als an der Tätigkeitsstätte, kann es sich um eine Zweitwohnung am Tätigkeitsort handeln. Opens internal link in current windowWeitere Informationen lesen Sie hier


Leasing: Sind „stille Reserven“ am Ende der Leasingzeit zu versteuern?

Der kalkulierte Restwert am Ende der Leasingzeit Ihres Firmenwagens hängt davon ab, wie hoch Ihre Leasingraten sind. Je höher die Leasingraten sind, desto geringer ist der Restwert. Laufende Leasingraten werden während der Leasingzeit als Betriebsausgaben abgezogen.

Am Ende der Leasingzeit erhält der Leasingnehmer das Recht, das Leasing-Fahrzeug zum niedrig kalkulierten Restwert zu erwerben. So können Sie das Fahrzeug privat erwerben - die „stillen Reserven“ entstehen dann im Privatvermögen. Bei einer Veräußerung aus dem Privatvermögen fallen keine Steuern an, weil es sich nicht um ein „Spekulationsgeschäft“ handelt. Opens internal link in current windowLesen Sie hier den gesamten Tipp


Arbeitszimmer: Sind Kosten für eine Arbeitsecke in einem 1-Zimmer-Apartment als Betriebsausgaben abziehbar?

Der BFH hat zwischenzeitlich das strenge Aufteilungs- und Abzugsverbot aufgegeben (Urteil vom 21.9.2009, Az. GrS 1/06). Somit entfällt auch die Rechtfertigung, die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer nur dann als Betriebsausgaben anzuerkennen, wenn dieses Zimmer nahezu ausschließlich betrieblich genutzt wird. Nach den Grundsätzen dieser BFH-Entscheidung müssten bei einer privaten und beruflichen Nutzung die Aufwendungen aufgeteilt werden können. Opens internal link in current windowWeiter zu meinem Tipp

Weitere interessante Steuertipps erhalten Sie hier: Opens internal link in current windowNeuigkeiten und Tipps lesen!


Verpflegungspauschale: Wann bei Flugreisen die Pauschale nicht gekürzt wird

Übernehmen Sie als Arbeitgeber für Ihren Arbeitnehmer die Kosten für eine Mahlzeit, ist dafür kein geldwerter Vorteil als Arbeitslohn zu versteuern, wenn Ihr Arbeitnehmer Anspruch auf eine Verpflegungspauschale hat. Allerdings werden die Verpflegungspauschalen gekürzt, wenn Ihr Arbeitnehmer von Ihnen (oder auf Ihre Veranlassung von einem Dritten) eine Mahlzeit erhält. Die Kürzung berechnen Sie von der vollen Verpflegungspauschale. Diese beträgt bei einer Inlandspauschale 20% für ein Frühstück = 24 € x 20% = 4,80 € und 40% für ein Mittag- oder Abendessen = 24 € x 40% = 9,60 €. 

Zu den Mahlzeiten, die Sie als Arbeitgeber Ihrem Arbeitnehmer kostenlos zur Verfügung stellen, gehören auch die Snacks, die unentgeltlich bei einer Beförderung mit dem Flugzeug, dem Schiff oder der Bahn angeboten werden, also im Beförderungspreis enthalten sind. Eine Kürzung der steuerlichen Verpflegungspauschale erfolgt aber nur, wenn es sich bei der Mahlzeit um ein Frühstück, Mittag- oder Abendessen handelt (BMF-Schreiben vom 19.05.2015, Az. IV C 5 – S 2253//15/10002).

Bei einem Snack, der als Mahlzeit einzustufen und zu allen Tageszeiten gleich ist, entscheidet nur der Zeitpunkt, zu dem das Essen verzehrt wird, darüber, ob es sich um ein Frühstück, Mittag- oder Abendessen handelt, das mit 4,80 € oder mit 9,60 € angerechnet wird. Kaffee und Kuchen am Nachmittag gehören somit nicht dazu, sodass eine Kürzung der Verpflegungspauschale nicht erfolgt. Auch die kleinen Tüten mit Chips, Salzgebäck, Schokowaffeln, Müsliriegel oder vergleichbare andere Knabbereien, die z. B. auf innerdeutschen Flügen oder Kurzstrecken-Flügen gereicht werden, erfüllen nicht die Kriterien für eine Mahlzeit, sodass auch hier eine Kürzung unterbleibt.

Beispiel:
Nach einem Geschäftsessen mit einem Geschäftspartner fliegt der GmbH-Geschäftsführer um 14.00 Uhr von München nach Berlin. Da er nachweisen kann, dass er bereits ein Mittagessen zu sich genommen hat, kann ihm der Snack, der im Beförderungspreis enthalten ist, nicht als Mittagessen zugerechnet werden.

Praxis-Tipp
Letztlich müssen Sie als Arbeitgeber beurteilen, ob und inwieweit die angebotenen Speisen nach ihrem jeweiligen Umfang und der Tageszeit tatsächlich an die Stelle einer Mahlzeit (Frühstück, Mittag- oder Abendessen) treten. Fliegt Ihr Arbeitnehmer zu einer Zeit, wo es kein Frühstück, Mittag- oder Abendessen gibt, z. B. am Nachmittag zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr, ist der Snack nicht als geldwerter Vorteil zu versteuern und die Pauschale nicht zu kürzen. Es ist ebenfalls kein geldwerter Vorteil zu versteuern, wenn es nur Chips, Salzgebäck, Schokowaffeln, Müsliriegel oder vergleichbare andere Knabbereien gibt.

Hinweis: Wenn Sie sich als Freiberufler/Unternehmer selbst auf eine Geschäftsreise begeben, gilt für Sie dasselbe, allerdings mit dem Unterschied, dass Sie die Kosten der Verpflegung nicht aus dem Flugpreis heraus rechnen müssen (4,80 € für ein Frühstück und 9,60 € für ein Mittag- oder Abendessen).

Gratis Download: laden Sie die Übersicht "Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für berufliche und betriebliche Auslandsreisen 2017" kostenlos auf unserer Webseite herunter! In der Übersicht sind die Änderungen gegenüber 201 durch Fettdruck markiert.
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Top 2 Gratis-Downloads

1] Pauschbeträge für Sachentnahmen 2016 (Richtsatzsammlung)

In jedem Jahr setzt das BMF für unentgeltliche Wertabgaben (= Sachentnahmen) neue Pauschalbeträge fest. Der Vorteil dieser pauschalen Sätze ist, dass die Höhe der Sachentnahmen nicht selbst zu ermitteln ist. Außerdem ist auch das Finanzamt an diese Werte gebunden.

Opens internal link in current window Hier Pauschbeträge für Sachentnahmen 2016 (RiSaSa) herunterladen

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2] Reisekostensätze 2017

Ab dem 1. Januar 2017 gelten neue Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für berufliche und betriebliche Auslandsreisen - diese finden Sie hier in einer Übersicht.
- Änderungen gegenüber 2016 sind durch Fettdruck markiert -

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BFH: die Entfernungspauschale ist verfassungsgemäß

Nutzt ein Arbeitnehmer für seine Fahrten von der Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte öffentliche Verkehrsmittel, bestehen zwei Möglichkeiten. Er kann für jeden Entfernungskilometer eine Pauschale von 0,30 € beanspruchen oder die höheren tatsächlichen Kosten für öffentliche Verkehrsmittel. Das bedeutet, dass der höhere Betrag für öffentliche Verkehrsmittel über die Entfernungspauschale hinaus abziehbar ist, wenn er über die Entfernungspauschale für das gesamte Jahr hinausgeht.
Aber! Wird für die Fahrten von der Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte ein PKW benutzt, kann der Arbeitnehmer ausschließlich die Entfernungspauschale von 0,30 € beanspruchen.
 
Praxis-Beispiel:
Der Kläger machte in seiner Einkommensteuererklärung für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte (Entfernung 43 km) die tatsächlichen Kosten von 0,44 € pro km geltend. Das Finanzamt berücksichtigte lediglich die Entfernungspauschale in Höhe von 0,30 € je Entfernungskilometer. Klage und Revision wurden als unbegründet zurückzuweisen. Der BFH hat die Aufwendungen des Klägers für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte zu Recht nur mit der Entfernungspauschale zum Werbungskostenabzug zugelassen.

 
Der BFH hat entschieden, dass keine verfassungsrechtlichen Bedenken bestehen, wenn durch die Entfernungspauschale sämtliche gewöhnlichen wie außergewöhnlichen Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte abgegolten werden (BFH-Beschluss vom 15.11.2016, VI R 4/15). Es liegt kein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Grundgesetzes vor, wenn der Gesetzgeber die Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel von der abzugsbeschränkenden Wirkung der Entfernungspauschale ausgenommen hat.
 
Durch die Entfernungspauschale sind "sämtliche Aufwendungen" abgegolten, die durch die Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte veranlasst sind, es sei denn, es handelt sich um Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Privilegierung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist verfassungsrechtlich unbedenklich, weil damit erkennbar umwelt- und verkehrspolitische Ziele verfolgt werden. Es ist deshalb gleichheitsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn der Gesetzgeber Aufwendungen für öffentliche Verkehrsmittel von der abzugsbegrenzenden Wirkung der Entfernungspauschale ausnimmt. Der Umstand, dass diese Verkehrsmittel insbesondere gegenüber dem motorisierten privaten Individualverkehr in Bezug auf den Primärenergieverbrauch und den Ausstoß von Treibhausgasen umweltfreundlicher sind, rechtfertigt deren Privilegierung.
 
Praxis-Tipp
Bei guten Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann es sinnvoll sein, diese anstelle eines PKW zu nutzen. Liegen die Bahnkosten über dem Betrag der Entfernungspauschale, sollten die tatsächlichen Kosten für die Bahntickets geltend gemacht werden. Liegen die Bahnkosten unter dem Betrag der Entfernungspauschale, sollte die Entfernungspauschale geltend machen. Es besteht also ein Wahlrecht.


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