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Neue Reisekostenpauschalen für Auslandsreisen ab dem 1.1.2016

Die ab 2016 geltenden Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für Auslandsreisen sind kostenlos als Download auf unserer Website zu finden Opens internal link in current windowKlicken Sie hier um das PDF Reisekostenpauschalen 2016 herunter zu laden.

Die Pauschbeträge, die sich gegenüber dem Vorjahr ändern, z. B. für Schweiz und Großbritannien, sind in dieser Zusammenstellung fett gedruckt, sodass auf Anhieb festzustellen ist, wo Änderungen eingetreten sind.


Neuigkeiten und Praxis-Tipps:

Doppelte Haushaltsführung: Wie weit darf die Zweitwohnung vom Beschäftigungsort entfernt sein?

Das BMF verlangt, dass die Entfernung „der Zweitwohnung zur ersten Tätigkeitsstätte“ weniger als die Hälfte der Strecke „zwischen erster Tätigkeitsstätte und Hauptwohnung“ beträgt. Entscheidend bei der Doppelten Haushaltsführung ist also die jeweilige Entfernung. Solange die Zweitwohnung näher an der Tätigkeitsstätte als am Familienwohnsitz liegt, wird das Finanzamt Ihre doppelte Haushaltsführung anerkennen.
Aber! Auch wenn die Zweitwohnung näher am Familienwohnsitz liegt als an der Tätigkeitsstätte, kann es sich um eine Zweitwohnung am Tätigkeitsort handeln. Opens internal link in current windowWeitere Informationen lesen Sie hier


Leasing: Sind „stille Reserven“ am Ende der Leasingzeit zu versteuern?

Der kalkulierte Restwert am Ende der Leasingzeit Ihres Firmenwagens hängt davon ab, wie hoch Ihre Leasingraten sind. Je höher die Leasingraten sind, desto geringer ist der Restwert. Laufende Leasingraten werden während der Leasingzeit als Betriebsausgaben abgezogen.

Am Ende der Leasingzeit erhält der Leasingnehmer das Recht, das Leasing-Fahrzeug zum niedrig kalkulierten Restwert zu erwerben. So können Sie das Fahrzeug privat erwerben - die „stillen Reserven“ entstehen dann im Privatvermögen. Bei einer Veräußerung aus dem Privatvermögen fallen keine Steuern an, weil es sich nicht um ein „Spekulationsgeschäft“ handelt. Opens internal link in current windowLesen Sie hier den gesamten Tipp


Arbeitszimmer: Sind Kosten für eine Arbeitsecke in einem 1-Zimmer-Apartment als Betriebsausgaben abziehbar?

Der BFH hat zwischenzeitlich das strenge Aufteilungs- und Abzugsverbot aufgegeben (Urteil vom 21.9.2009, Az. GrS 1/06). Somit entfällt auch die Rechtfertigung, die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer nur dann als Betriebsausgaben anzuerkennen, wenn dieses Zimmer nahezu ausschließlich betrieblich genutzt wird. Nach den Grundsätzen dieser BFH-Entscheidung müssten bei einer privaten und beruflichen Nutzung die Aufwendungen aufgeteilt werden können. Opens internal link in current windowWeiter zu meinem Tipp

Weitere interessante Steuertipps erhalten Sie hier: Opens internal link in current windowNeuigkeiten und Tipps lesen!


Top 3 Gratis-Downloads

1] Neue Grenzwerte in der Sozialversicherung seit 01.01.2015

In jedem Jahr ändern sich die Grenzwerte in der Sozialversicherung. Hier können Sie die neuen Sozialversicherungs-Grenzwerte zum 01.01.2015 kostenfrei herunterladen.

Opens internal link in current window Übersicht Grenzwerte in der Sozialversicherung seit 01.01.2015 herunterladen

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2] Reisekostensätze 2015

Ab dem 1. Januar 2015 gelten neue Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für berufliche und betriebliche Auslandsreisen - diese finden Sie hier in einer Übersicht.
- Änderungen gegenüber 1. Januar 2014 - BStBl I 2013 Seite 60 - sind durch Fettdruck markiert -

Opens internal link in current window Reisekostensätze 2015 herunterladen

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3] Steuertermine 2015

Übersicht aller Steuertermine 2015. Einfach ausdrucken und alle Termine einfach im Blick behalten. Die Übersicht enthällt die Steuertermine für Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Lohn- und Kirchensteuer, Kapitalertragsteuer, Grundsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Sozialversicherung.

Opens internal link in current window Übersicht Steuertermine 2015 herunterladen


Verpflegungspauschale: Wann bei Flugreisen die Pauschale nicht gekürzt wird

Übernehmen Sie als Arbeitgeber für Ihren Arbeitnehmer die Kosten für eine Mahlzeit, ist dafür kein geldwerter Vorteil als Arbeitslohn zu versteuern, wenn Ihr Arbeitnehmer Anspruch auf eine Verpflegungspauschale hat. Allerdings werden die Verpflegungspauschalen gekürzt, wenn Ihr Arbeitnehmer von Ihnen (oder auf Ihre Veranlassung von einem Dritten) eine Mahlzeit erhält. Die Kürzung berechnen Sie von der vollen Verpflegungspauschale. Diese beträgt bei einer Inlandspauschale 20% für ein Frühstück = 24 € x 20% = 4,80 € und 40% für ein Mittag- oder Abendessen = 24 € x 40% = 9,60 €. 

Zu den Mahlzeiten, die Sie als Arbeitgeber Ihrem Arbeitnehmer kostenlos zur Verfügung stellen, gehören auch die Snacks, die unentgeltlich bei einer Beförderung mit dem Flugzeug, dem Schiff oder der Bahn angeboten werden, also im Beförderungspreis enthalten sind. Eine Kürzung der steuerlichen Verpflegungspauschale erfolgt aber nur, wenn es sich bei der Mahlzeit um ein Frühstück, Mittag- oder Abendessen handelt (BMF-Schreiben vom 19.05.2015, Az. IV C 5 – S 2253//15/10002).

Bei einem Snack, der als Mahlzeit einzustufen und zu allen Tageszeiten gleich ist, entscheidet nur der Zeitpunkt, zu dem das Essen verzehrt wird, darüber, ob es sich um ein Frühstück, Mittag- oder Abendessen handelt, das mit 4,80 € oder mit 9,60 € angerechnet wird. Kaffee und Kuchen am Nachmittag gehören somit nicht dazu, sodass eine Kürzung der Verpflegungspauschale nicht erfolgt. Auch die kleinen Tüten mit Chips, Salzgebäck, Schokowaffeln, Müsliriegel oder vergleichbare andere Knabbereien, die z. B. auf innerdeutschen Flügen oder Kurzstrecken-Flügen gereicht werden, erfüllen nicht die Kriterien für eine Mahlzeit, sodass auch hier eine Kürzung unterbleibt.

Beispiel:
Nach einem Geschäftsessen mit einem Geschäftspartner fliegt der GmbH-Geschäftsführer um 14.00 Uhr von München nach Berlin. Da er nachweisen kann, dass er bereits ein Mittagessen zu sich genommen hat, kann ihm der Snack, der im Beförderungspreis enthalten ist, nicht als Mittagessen zugerechnet werden.

Praxis-Tipp
Letztlich müssen Sie als Arbeitgeber beurteilen, ob und inwieweit die angebotenen Speisen nach ihrem jeweiligen Umfang und der Tageszeit tatsächlich an die Stelle einer Mahlzeit (Frühstück, Mittag- oder Abendessen) treten. Fliegt Ihr Arbeitnehmer zu einer Zeit, wo es kein Frühstück, Mittag- oder Abendessen gibt, z. B. am Nachmittag zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr, ist der Snack nicht als geldwerter Vorteil zu versteuern und die Pauschale nicht zu kürzen. Es ist ebenfalls kein geldwerter Vorteil zu versteuern, wenn es nur Chips, Salzgebäck, Schokowaffeln, Müsliriegel oder vergleichbare andere Knabbereien gibt.

Hinweis: Wenn Sie sich als Freiberufler/Unternehmer selbst auf eine Geschäftsreise begeben, gilt für Sie dasselbe, allerdings mit dem Unterschied, dass Sie die Kosten der Verpflegung nicht aus dem Flugpreis heraus rechnen müssen (4,80 € für ein Frühstück und 9,60 € für ein Mittag- oder Abendessen).

Gratis Download: laden Sie die Übersicht "Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für berufliche und betriebliche Auslandsreisen 2015" kostenlos auf unserer Webseite herunter! In der Übersicht sind die Änderungen gegenüber 2014 durch Fettdruck markiert. Opens internal link in current windowJetzt Reisekostensätze 2015 kostenlos herunterladen


Neue Grenzwerte: Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder Bilanzierung?

die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf mit dem Namen „Bürokratie-Entlastungsgesetz“ vorgestellt. Im Wesentlichen handelt es sich um längst erforderliche Anpassungen von Grenzbeträgen und Schwellenwerten, die am 01.01.2016 in Kraft treten sollen.

Vorgesehen ist u.a., die bisherigen Grenzwerte für die Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten zu erhöhen. Bei den Umsätzen wird der Grenzwert von 500.000 € auf 600.000 € und die Gewinngrenze von 50.000 € auf 60.000 € erhöht (§ 241a Satz 1, § 242 Abs. 4 HGB-E). Einige Betriebe, die bisher nach Handelsrecht buchführungspflichtig sind, werden künftig ihren Gewinn durch die einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln können. Die Verpflichtung einen Jahresabschluss zu erstellen, entfällt insoweit.

Die steuerlichen Grenzwerte für die Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten werden inhaltsgleich in die AO übernommen. Das heißt, die Umsatzgrenze wird auf 600.000 € und die Gewinngrenze auf 60.000 € erhöht. Damit ist gewährleistet, dass es für Buchführungspflicht nach Handels- und Steuerrecht keine unterschiedlichen Grenzwerte gibt (§ 141 AO-E).

Die höheren Grenzwerte sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31.12.2015 beginnen. Die bisherige Regelung gilt folglich noch für Geschäftsjahre, die spätestens am 31.12.2015 beginnen. Ebenso sollen die steuerlichen Grenzwerte erstmals für Wirtschaftsjahre gelten, die nach dem 31.12.2015 beginnen. Außerdem ist in dem Gesetzentwurf geregelt, dass niemand zur Buchführungspflicht und Bilanzierung aufgefordert werden soll, dessen Umsätze in den Jahren bis 2015 zwar den bisherigen Schwellenwert, nicht aber den neuen Schwellenwert übersteigen (§ 19 Abs. 3, 4, 8 und 9 EG-AO).

Praxis-Tipp:
Fordert das Finanzamt Sie jetzt auf, zum 01.01.2016 von der Einnahmen-Überschuss-Rechnung zur Bilanzierung zu wechseln, dann legen Sie dagegen Einspruch ein, wenn Ihr Umsatz 600.000 € und Ihr Gewinn 60.000 € nicht übersteigt. Sie können dann bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung bleiben. Wenn das Finanzamt sich weigern sollte, berufen Sie sich auf den Entwurf des Bürokratie-Entlastungsgesetzes. Es macht schließlich keinen Sinn, wenn Sie nach dem Übergang zur Bilanzierung gleich wieder zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung wechseln könnten.


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